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Steuern/Finanzen

Die Stellungnahmen der IHK zum Abgabenrecht (Steuern, Gebühren und Beiträge) wie zur Unternehmensbesteuerung und zu gemeindlichen Hebesätzen wirken darauf hin, die außerordentliche Belastung der gewerblichen Wirtschaft zu mäßigen. Die IHK erteilt den kammerzugehörigen Unternehmen allgemein Auskünfte zu steuerlichen Fragen. Die betriebsbezogene Steuerberatung ist ihr jedoch nicht gestattet.

Die IHK Braunschweig hat in Zusammenarbeit mit den anderen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern die Übersicht über die Hebesätze in Niedersachsen für die Gewerbesteuer sowie die Grundsteuer A und B aktualisiert.

Die Gewerbesteuer und die Grundsteuer sind Gemeindesteuern (auch Realsteuern genannt), deren Hebesätze jährlich im Rahmen der kommunalen Haushaltsberatungen neu festgesetzt werden. Die Gemeinden haben so die Möglichkeit, Einfluss auf die Höhe der von den Unternehmen zu leistenden Abgaben zu nehmen und aktiv Standortpolitik zu betreiben. Bei einem höheren Hebesatz erhält die Gemeinde mehr Steuereinnahmen, setzt sich jedoch der Gefahr aus, dass sie für Gewerbebetriebe (bei der Gewerbesteuer), für Landwirte (Grundsteuer A für unbebautes Land) oder für Gebäudeeigentümer (Grundsteuer B) unattraktiver im Vergleich zu anderen Gemeinden wird.

Seit 2004 sind die Gemeinden verpflichtet, bei der Gewerbesteuer mindestens einen Hebesatz von 200 Prozent zu erheben. Damit sollen sogenannte "Gewerbesteueroasen" verhindert werden.

In der Regel sind die Hebesätze von Großstädten höher als die im Umland. 

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