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Unlauterer Wettbewerb

Die Werbung mit Qualität und Preis von Waren und Dienstleistungen ist das Leitbild des deutschen Wettbewerbsrechts. Es dient dem Schutz des Kaufmanns genauso wie dem des Verbrauchers. Bei Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht haben außer betroffenen Mitbewerbern die Kammern, Fach- und Verbraucherverbände ein eigenes Klagerecht. Die folgenden Regeln sollen eine Orientierungshilfe für die Kaufleute sein. Die Regeln erheben keinen Abspruch auf Vollständigkeit. In Zweifelsfragen erteilt Ihnen die IHK Rat und Auskunft.

Bitte beachten Sie:

  • Ein Unterlassungsanspruch entsteht selbst dann, wenn Sie kein Verschulden trifft. Sie haben auch für Handlungen Ihrer Angestellten, der Werbeagenturen und Anzeigenredaktionen einzustehen.
  • Entscheidend ist nicht Ihre Vorstellung über Inhalt und Wirkung der Werbung, sondern der Eindruck, der beim flüchtigen Betrachter entsteht.
  • Wettbewerbsverstöße anderer rechtfertigen keine eigenen. Deshalb: Vorsicht bei der Nachahmung fremder Werbung.

Verstöße zahlen sich nicht aus, weil daraus Kosten für Abmahnungen, Einigungsstellenverfahren, gerichtliche Eilverfahren oder Klagen bis hin zu Schadensersatzansprüchen entstehen können. Diese Kosten können schnell mehrere tausend Euro betragen.

Die Industrie- und Handelskammer berät Sie gern umfassend in Fragen des Wettbewerbrechts. Beschweren sich Mitbewerber oder auch Verbraucher über unlautere Werbemaßnahmen, so geht sie diesem nach. Sie informiert über Sachverhalte und fordert bei Verstößen auf, die entsprechende Werbung zu unterlassen.

Sollten Sie noch Fragen zum Thema "Wettbewerbsrecht" haben, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

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Ansprechpartner


Johannes Sauter

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