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Sachverständige

Die Bezeichnung „Sachverständiger“ ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Die Folge: Auch Gutachter, die nicht ausreichend qualifiziert sind, bezeichnen sich als Sachverständige und betätigen sich auf dem Markt. Um wirkliche Experten von solchen Anbietern abzugrenzen, sieht die deutsche Gesetzgebung die öffentliche Bestellung vor. Sie bescheinigt einem Sachverständigen, dass er auf einem bestimmten Fachgebiet besonders qualifiziert ist. Zudem sind öffentlich bestellte Sachverständige darauf vereidigt, unabhängig und unparteiisch zu handeln.

Öffentlich bestellt werden nur Fachleute mit herausragender Qualifikation. Um das Gütesiegel der öffentlichen Bestellung zu erhalten, müssen sie sich einem aufwändigen Prüfverfahren unterziehen.

Öffentlich bestellte Sachverständige fertigen nicht nur Gutachten, die Tatsachen feststellen oder Ursachen ermitteln. Sie beraten und verantworten auch regelmäßige Überprüfungen und Überwachungen, sie analysieren und bewerten. Außerdem sind sie als Schiedsgutachter tätig.

Wer öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige beauftragt, erhält Sicherheit für unternehmerische, gerichtliche und private Entscheidungen.

Eine wichtige Aufgabe der IHK ist die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen. Sie benennt Sachverständige für zahlreiche Sachgebiete. Das Verzeichnis der Sachverständigen enthält Angaben zu ca. 6500 von den Industrie- und Handelskammern öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.

Sollten Sie noch Fragen zum Thema "Sachverständigenwesen" haben, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

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Isabel Curland

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