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Informationen für angehende Unternehmer im gewerblichen Güterkraftverkehr

1. Erlaubnispflicht

Unternehmer, die gewerbsmäßig Güterbeförderungen mit Kraftfahrzeugen über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (einschließlich Anhänger) durchführen, müssen den Nachweis der fachlichen Eignung erbringen. Der Einsatz solcher Kfz unterliegt der Erlaubnispflicht.

2. Genehmigungen

Im Güterverkehr innerhalb der EU ist eine Gemeinschaftslizenz erforderlich. Diese kann auch für innerdeutsche Verkehre verwendet werden und berechtigt ebenfalls zu innerstaatlichen Verkehren in anderen EU/EWR-Staaaten (so genannte Kabotageverkehre).

Verkehre mit nicht zu EU/EWR gehörenden Drittstaaten können unter anderem durch Einsatz der Erlaubnis in Kombination mit so genannten bilateralen Genehmigungen durchgeführt werden.

3. Persönliche Anforderungen

  • Zuverlässigkeit: Persönliche Zuverlässigkeit muss der Unternehmer beziehungsweise die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person unter anderem nachweisen durch:

    • Vorlage des polizeilichen Führungszeugnisses
    • Auszüge aus dem Gewerbe- und Verkehrszentralregister
    • Vorlage verschiedener Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Berufsgenossenschaften, Krankenkasse, Finanzbehörden, etc.)
    • Finanzielle Leistungsfähigkeit::
      Finanzielle Leistungsfähigkeit ist gewährleistet, wenn das nachzuweisende Eigenkapital zuzüglich der Reserven des Unternehmens 9.000 Euro für das erste Fahrzeug beziehungsweise 5.000 Euro für jedes weitere Fahrzeug beträgt.

    • Fachliche Eignung:
      Der Nachweis der fachlichen Eignung ist in der Regel durch eine Prüfung zu erbringen.Der Nachweis kann ebenfalls erbracht werden durch

      • eine mindestens fünfjährige leitenden Tätigkeit in einem Unternehmen, das Güterkraftverkehr betreibt. Die Tätigkeit muss die zur Führung eines Güterkraftverkehrsunternehmens erforderlichen Kenntnisse auf den maßgeblichen Sachgebieten vermittelt haben. Das Ende der Tätigkeit darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Die Prüfung der Voraussetzungen obliegt der IHK. Nach der Vorlage aussagefähiger Unterlagen ist sie berechtigt, ein Beurteilungsgespräch mit dem Bewerber zu führen.
      • eine bestandene Abschlussprüfung als:

        • Kaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr, Schwerpunkt: Güterkraftverkehr
        • Speditionskaufmann/-kauffrau
        • Verkehrsfachwirt/in
        • Diplom-Betriebswirt/in im Ausbildungsbereich Wirtschaft, Fachrichtung Spedition der Berufsakademien Mannheim und LörrachDiplom Betriebswirt/in im Fachbereich Wirtschaft I, Studiengang Verkehrswirtschaft und Logistik, Fachrichtung Güterverkehr der Fachhochschule Heilbronn

Die Prüfungstermine für dieses Jahr finden sie hier:
http://www.braunschweig.ihk.de/dienstleistungen/?viewMeldung=meldung_1299255565.19

http://www.braunschweig.ihk.de/dienstleistungen/?viewMeldung=meldung_1299255565.19Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

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