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EPER, European Pollutant Emission Register

Mit dem EPER [European Pollutant Emission Register] soll das Umweltbewusstsein der Öffentlichkeit gestärkt werden, indem der Zugang zu Informationen im Umweltbereich ermöglicht wird. Dies entspricht auch der Intention der Aarhus-Konvention, die Beteiligung der Öffentlichkeit im Umweltbereich bzw. an Umweltentscheidungen zu stärken. Die Darstellung der deutschen EPER-Daten kann als ein erster Schritt für ein nationales PRTR (Pollutant Release and Transfer Register) gesehen werden, das schrittweise auch für Deutschland aufgebaut wird.

EPER: Europaweite Emissionsdatenbank

Der Hauptzweck des Europäischen Schadstoffemissionsregisters (EPER) ist, vergleichbare Emissionsdaten einzelner industrieller Quellen und Tätigkeiten zu sammeln, in einer gemeinsamen Datenbank zu speichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Emissionswerte von über 10.000 europäischen Unternehmen können in der Datenbank EPER online eingesehen werden (siehe ersten externen Link).

Im Rahmen des EPER werden Daten zur Freisetzung von 50 verschiedenen Schadstoffen in Luft und Wasser veröffentlicht, es sollen auch die entstehenden Abfallmengen hinzukommen. Betroffen sind bislang vor allem größere Unternehmen.

Im europäischen Schadstoffemissionsregister EPER werden umfassende Informationen zum Europäischen Schadstoffemissionsregister EPER für die Umsetzung des EPER in Deutschland bereitgestellt, sowie der Einführungsprozeß unterstützt und begleitet.

Die Inhalte werden von der Landesanstalt für Umweltschutz Baden - Württemberg (LfU) und dem Umweltbundesamt (UBA) gemeinsam erstellt. Im Auftrag des UBA leitet und begleitet die LfU das F/E Folgevorhaben "Erste Durchführung der Berichterstattung für das Europäische Schadstoffemissionsregister (EPER) in Deutschland nach Art. 15 (3) IVU-Richtlinie".

Das EPER basiert auf Artikel 15 (3) der Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie). Das EPER wird mit der Entscheidung 2000/479/EG der Kommission vom 17.7.2000 (EPER-Entscheidung) über den Aufbau eines Europäischen Schadstoffemissionsregisters (EPER) konkretisiert. Es sind die Schadstoffemissionen der berichtspflichtigen Betriebe an die EU-Kommission zu berichten. Diese veröffentlicht die Daten aller berichtspflichtigen Betriebe in der EU im Internet. Die Daten der ersten EU-weiten Berichterstattung können seit Februar 2004 im Internet abgefragt werden.

 

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Ansprechpartner


Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtschaftsing. Peter Peckedrath

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