2014

Vier Projekte mit dem Sozialtransferpreis der IHK ausgezeichnet

Der Sozialtransferpreis der IHK ist mit insgesamt 22.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr an vier beispielhafte Projekte vergeben. Die Preisträger wurden von einer neunköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Harald Tenzer ausgewählt. „Mit der Verleihung des Sozialtransferpreises der IHK Braunschweig sollen Kooperationsprojekte von Unternehmen und sozialen Einrichtungen ausgezeichnet sowie Unternehmerinnen und Unternehmer ermutigt werden, sich ebenfalls zu engagieren und die Arbeit anderer zu fördern“, so Harald Tenzer.

Bildunterschrift:
Die Preisträger des IHK Sozialtransferpreises 2014: IHK Präsident Dr. Wolf-Michael Schmid (1. v. l.) mit den Hauptpreisträgern Martina Möhlenhoff (2. v. l.) und Gerd Meiborg (4. v. l.) sowie dem Präsidenten des AWO-Bundesverbandes e. V. Wilhelm Schmidt (4. v. l.) und dem Vorsitzenden der Sozialtransferpreis-Jury Harald Tenzer (letzte Reihe Mitte). Foto: Heinz Gramann

Eine Auszeichnung ging an Martina Möhlenhoff, Geschäftsführerin der Möhlenhoff GmbH aus Salzgitter. Die Kooperation der Möhlenhoff GmbH und der Heinrich-Albertz-Schule zeigt, dass sich Wirtschaftsunternehmen und Bildungseinrichtung der Verantwortung für kommende Generationen stellen. „Kein Kind darf verloren gehen“, so das Motto der Heinrich-Albertz-Schule, das durch die Möhlenhoff GmbH breite Unterstützung in ideeller, finanzieller vor allem aber auch personeller Hinsicht findet. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro überreichte IHK-Präsident Dr. Wolf-Michael Schmid an den Schulleiter der Heinrich-Albertz-Schule, Gerd Meiborg.

Ein weiterer Preis geht an die Braunschweigische Landessparkasse. In Kooperation mit dem Verein „be your own hero“ und dem Kranich Gymnasium in Salzgitter wird mittels des Projektes „Wir reden“ für das Thema Aids sensibilisiert. Das Bühnenprogramm, das von Schülerinnen und Schülern des Kranich Gymnasiums aufgeführt wird, soll schon frühzeitig ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Sex und Aids Themen sind, die nicht tabuisiert werden sollten. Die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Anke Ilgner, Schulleiterin des Kranich Gymnasiums, entgegengenommen.

Ebenso ging ein Sozialtransferpreis an die R. Sindermann Präzision GmbH, die in Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst auris dafür sorgt, dass fünf hörgeschädigte Menschen voll in den metallverarbeitenden Betrieb integriert sind. Unter dem Motto „Es ist normal verschieden zu sein“ lebt die R. Sindermann GmbH das Thema Inklusion in vollem Umfang. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Sabine Müller, Mitarbeiterin des Integrationsfachdienstes für hörgeschädigte und schwerbehinderte Menschen, entgegengenommen.

Ein vierter Preis wurde an das Waldhaus Oelper übergeben. Gemeinsam mit der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten veranstaltete Familie Ossada im vergangenen Jahr mit Hilfe zahlreicher Mitarbeiter eine Weihnachtsfeier für bedürftige Menschen. Insgesamt 114 Personen wurden zu einem Drei-Gänge-Menü eingeladen. Im Anschluss an die vorweihnachtliche Zusammenkunft durften sich die Gäste noch an zahlreichen Sachspenden wie z. B. Kleidung und Nahrung bedienen. Dr. Henning Daßler, Regionalleiter der Diakonischen Gesellschaft Beraten und Wohnen, nahm den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis entgegen.

IHK-Präsident Dr. Schmid bedankte sich bei der Festveranstaltung neben allen Projektbeteiligten auch bei der Jury sowie den Unternehmerinnen und Unternehmern, die mit ihren großzügigen Spenden die Verleihung des Sozialtransferpreises überhaupt erst ermöglichen.

Die Festrede hielt Wilhelm Schmidt, Präsident des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt. Musikalisch wurde die Preisverleihung durch den Saxophonisten Alexander Walford begleitet.

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