Realsteuer-Hebesätze

13.06.2012

Definition Hebesatz

Der Hebesatz ist ein Begriff aus dem Gemeindesteuerrecht. Er wird zur Berchnung der Grundsteuer und der Gewerbesteuer benötigt. Der vom Finanzamt ermittelte Steuermessbetrag wird mit dem Hebestz multipliziert, um die Steuerschuld zu erhalten. Er ist somit ein Instrument, mit dem die Gemeinden in Deutschland die Höhe der ihnen zustehenden Gemeindesteuern beeinflussen können. Die Gewerbesteuer und die Grundsteuer werden jährlich im Rahmen der kommunalen Haushaltssatzung für ein Haushaltsjahr (= Kalenderjahr) neu festgelegt, die Hebesätze können also jedes Jahr geändert werden. Es gibt drei unterschiedliche Hebesätze, die jede Gemeinde relativ autonom selbst festlegen kann. Zur Ermittlung der Grundsteuer unterscheidet ein Hebesatz für die Grundsteuer für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) und für die meisten anderen Grundstücke (Grundsteuer B). Daneben kann die Gemeinde einen Hebesatz für die Gewerbesteuer festlegen. Auf diese Weise nimmt die Gemeinde Einfluss auf die ihr zufließenden Steuereinnahmen.

Seit 2004 sind die Gemeinden verpflichtet, bei der Gewerbesteuer mindestens einen Hebesatz von 200 Prozent zu erheben.

Die aktuellen Hebesätze der Gewerbesteuer und der Grundsteuer in den Städten und Gemeinden Niedersachsens.

Die aktuellen Hebesätze der Gewerbesteuer und der Grundsteuer für deutsche Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern. 

 

 

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