Recyclingbörse

Die Datenbank und ihre Vorteile

Die Recyclingbörse ist eine Datenbank zur Vermittlung von verwertbaren Abfällen vom Abfallbesitzer an Unternehmen, die diese Materialien wiederverwenden oder recyceln wollen.

Betrieben wird dieses System von den 83 deutschen Industrie- und Handelskammern. Die Koordination hat die Dachorganisation der Kammern, der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT), übernommen. Entwickelt wurde dieser Vermittlungsservice von der Kammerorganisation 1974, also lange bevor die Idee der Kreislaufwirtschaft Gemeingut in der Politik und in der Öffentlichkeit wurde.

Schon vor dem Kreislaufwirtschaftsgesetz waren alle Abfallbesitzer aufgerufen, Abfälle möglichst zu vermeiden oder zu verwerten und nur, wenn dies nicht möglich ist, sie den entsorgungspflichtigen Körperschaften zur Beseitigung zu übergeben. Unabhängig von diesen gesetzlichen Vorgaben können folgende Effekte durch die Recyclingbörse erzielt werden:

  • Kostenvorteil gegenüber der stetig teurer werdenden Abfallbeseitigung
  • Neue Verwertungsmöglichkeiten können erkundet werden
  • Überregionale Markttransparenz
  • Eigenverantwortliches Handeln der Unternehmen wird unterstützt
  • Ressourcenschonung durch Nutzung verwertbarer Abfälle als Sekundärrohstoff
  • Entlastung der Abfallbeseitigungsanlagen, die meist von der Öffentlichen Hand betrieben werden.
  • Hierdurch werden die Nutzungszeiten verlängert und somit Ersatzinvestitionen hinausgezögert
  • Förderung der Kreislaufwirtschaft

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Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtschaftsing. Peter Peckedrath

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