Wulff zur Forschungsregion Braunschweig

Beste Stimmung und ein Feuerwerk guter Nachrichten (v. l.): Der Braunschweiger TU Präsident Professor Jürgen Hesselbach, Ministerpräsident Christian Wulff, IHK-Präsident Dr. Wolf-Michael Schmid und IHK-Vizepräsident Helmut Streiff<br /><br />Foto: Heinz Gramann
Christian Wulff, Ministerpräsident in Niedersachsen

Wulff zur Forschungsregion: „Braunschweig hängt alle ab“

Bei den Forschungs- und Entwicklungsausgaben relativ zur Wirtschaftsleistung hängt Braunschweig alle ab. Weder München, noch Stuttgart, noch das Silicon Valley können mit Braunschweig mithalten. Mit diesen Worten wies Ministerpräsident Christian Wulff am 9. Januar beim Neujahrsempfang der IHK vor mehr als tausend Gästen auf die eindrucksvollen Stärken der Forschungsregion Braunschweig hin und zitierte einen aktuellen Bericht der Zeitschrift Wirtschaftswoche („Geballtes Wissen – Braunschweig hat sich als Standort internationaler Spitzenforschung etabliert“).

Auch IHK-Präsident Dr. Wolf-Michael Schmid ging in seiner Rede auf die Berichterstattung in der Wirtschaftswoche ein: „Alle Zweifler, ob denn der Titel ’Stadt der Wissenschaft 2007’ für Stadt und Region Braunschweig auch Außenwirkung und überregionalen Imagegewinn bringt, wurden eindrucksvoll belehrt.“ Alle Akteure der Region, so Dr. Schmid, eint das gemeinsame Ziel, nicht nur ein 12-monatiges Veranstaltungsfeuerwerk zur Intensivierung der Kontakte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft abzubrennen, sondern unsere Wirtschaftsregion nachhaltig voranzubringen: In der nationalen und internationalen Ausstrahlung, aber auch im Selbstbewusstsein dieses Wirtschaftsraumes.

Die Idee, den Empfang aus Anlass des Wissenschaftsjahres im Auditorium Maximum der TU Braunschweig durchzuführen, stammt von IHK-Vizepräsident Helmut Streiff, der die vielfältigen Aktivitäten der IHK zum Technologietransfer erläuterte und seine jüngste erfolgreiche Idee präsentierte: 21 mittelständische Unternehmen waren gezielt mit Forschungsaufträgen auf ausgewählte Institute der TU Braunschweig zugegangen. Dabei wurden nicht nur Aufträge von insgesamt 205.000 Euro vergeben, sondern es wurde auch das Fundament für ein erfolgreiches Netzwerk geschaffen, da die meisten Forscher und Unternehmen sich auf diese Weise zum ersten Mal kennen gelernt haben.

„Es geht darum, den Wettbewerbsvorsprung von Europas heißester Forschungsregion weiter auszubauen“, machte TU-Präsident Jürgen Hesselbach die Zielrichtung des Wissenschaftsjahres deutlich und schwärmte noch einmal vom Titelgewinn „Stadt der Wissenschaft 2007“ und vom „neuen Braunschweiger Unternehmergeist“. Noch in diesem Jahr werde die TU mit dem Bau des „Hauses der Wissenschaft“ beginnen. Hesselbach: „Es soll ein ständiger Ort der Begegnung zwischen Wissenschaftlern und Unternehmern, Entscheidern aus Stadt und Land, Studierenden und Arbeitsgebern, Künstlern, Vermittlern und ganz „normalen“ Bürgern und Bürgerinnen werden, eine Ideenküche im besten Sinne.“

Walter Flecken von der Deutschen Bank überreichte dem TU-Präsidenten im Rahmen der Veranstaltung die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen“. (Bitte beachten Sie auch den ausführlichen Bericht in der nächsten Ausgabe der IHK-Zeitschrift)

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