Gedenkschrift für Richard Dedekind

Richard Dedekind, Ölgemälde im Forum-Gebäude der TU Braunschweig <br /><br />© TU Braunschweig
Interessenten erhalten die Gedenkschrift kostenfrei bei der IHK Braunschweig, Frau Martina Günther, Tel.: 05 31/ 47 15 - 2 50

Gedenkschrift für den Braunschweiger Mathematiker Richard Dedekind

Industrie- und Handelskammer Braunschweig gibt Gedenkschrift für Braunschweiger Mathematiker Richard Dedekind (1831 – 1916) heraus – ein Beitrag zur Auszeichnung Braunschweigs als „Stadt der Wissenschaft 2007“ und zum „Jahr der Mathematik 2008“.

Die Gedenkschrift richtet sich als „Einladung in die Welt der Mathematik“ über Fachkreise und interessierte Nichtmathematiker hinaus vor allem an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie an Studentinnen und Studenten. Sie will deren Verständnis für Mathematik als Grundlage aller neuzeitlichen Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft fördern und sogar Lust auf dieses Wissensgebiet wecken. Sie versteht Mathematik als unverzichtbaren Teil einer anspruchsvollen zeitgemäßen Allgemeinbildung.

In fünf Abschnitten verdeutlichen die vier Professoren Dr. Heiko Harborth, Dr. Harald Löwe, Dr. Rainer Löwen und Dr. Thomas Sonar, Mitglieder der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät an der Technischen Universität (TU) Braunschweig, Leben und Wirken Richard Dedekinds sowie die bedeutenden Beiträge des Braunschweiger Mathematikers zur Entwicklung der modernen Zahlentheorie und der Mengenlehre. Sie gehen dabei zum Teil sehr anschaulich bis auf die Wurzeln in der altgriechischen Mathematik zurück. Maria Heuer, Schülerin in Klasse 13 des Braunschweiger Wilhelm Gymnasiums mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und Hochbegabtenförderung, schreibt aus ihrer Sicht über die „Faszination Mathematik.“

Die Herausgabe der Gedenkschrift für Richard Dedekind haben die Mitgliedsunternehmen NORD/LB -Braunschweigische Landessparkasse-, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Salzgitter AG und Baugenossenschaft „Wiederaufbau“ eG mit namhaften Zuschüssen großzügig ermöglicht. Die Wirtschaft, vertreten durch die IHK Braunschweig, will damit zur Auszeichnung Braunschweigs durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als „Stadt der Wissenschaft 2007“ und zum Gelingen des Wissenschaftsjahres 2008 als „Jahr der Mathematik“ beitragen. Als dessen Ausrichter wollen das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Telekom Stiftung sowie Wissenschaft im Dialog unter dem Leitspruch „Der mathematische Blick“ diese Wissenschaft und ihre Bedeutung für die Kultur beleuchten und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Die Industrie- und Handelskammer Braunschweig dokumentiert damit erneut ihre langjährige enge Verbundenheit zur TU und zum Forschungs- und Wissenschaftsstandort Braunschweig, welche seit 1985 auch in der alljährlichen Verleihung ihres mit 10.000 EURO ausgestatteten Technologietransferpreises zum Ausdruck kommt. Damit werden einzelne Personen oder Personengruppen ausgezeichnet, die sich um den erfolgreichen Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die wirtschaftliche Praxis besonders verdient gemacht haben.

Die Dedekind Gedenkschrift, deren Auflage 3000 Stück beträgt, ist kostenlos und nur über die IHK Braunschweig zu beziehen.

Präsident Dr. Wolf-Michael Schmid (3. von rechts) überreicht im Büssingzimmer der IHK die Dedekind-Gedenkschrift. Unser Bild (v. r.): Professor Thomas Sonar, Maria Heuer, Dr. Schmid, Professor Rainer Löwen, IHK-Vizepräsident Carl Langerfeldt, Professor Harald Löwe und Manfred Zieger (Buchhandlung Neumeyer). Carl Langerfeldt ist Initiator des Projekts. Frau Dr. Anja Hesse, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Braunschweig, und der Buchhändler Manfred Zieger haben wertvolle Anregungen beigetragen.

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Gedenkschrift für Richard Dedekind, Braunschweig 2007
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