Studie misst erstmalig wirtschaftliche Bedeutung der Bildungswirtschaft

Das Wirtschaftsministerium (BMWi) hat erstmals die ökonomische Bedeutung der deutschen Bildungswirtschaft erfasst. Die Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung, Potentialen und Handlungsbedarf setzt einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung. Die Studie bietet darüber eine umfassende Branchendefinition der Bildungswirtschaft.

Einige statistische Kennzahlen

Die zentralen Ergebnisse lauten:

  • Die Bruttowertschöpfung der deutschen Bildungswirtschaft beläuft sich auf 133,3 Mrd. Euro (2017). Damit liegt sie hinter der Gesundheitswirtschaft, aber vor Tourismus und Sport.
  • Der Anteil der Bildungswirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung Deutschlands lag bei 4,6 Prozent. Im Jahr 2017 waren in der Bildungswirtschaft in Deutschland rund 2,5 Mio. Erwerbstätige beschäftigt.
  • Der Anteil am gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkt liegt bei 5,6 Prozent. D. h. jeder 18. Erwerbstätige arbeitet in der Bildungswirtschaft
  • Die Arbeitsproduktivität der Bildungswirtschaft, also das Verhältnis der Bruttowertschöpfung zu den Erwerbstätigen, liegt bei etwa 53.000 Euro Bruttowertschöpfung pro Kopf und damit rund 20 Prozent unterhalb des Wertes der Gesamtwirtschaft.

Weitere Informationen/Links:

Bildungswirtschaft 2018 [BMWI]

Analyse der deutschen Bildungswirtschaft im Zeichen der Digitalisierung

Aus- und Weiterbildung [IHK Braunschweig]

Bestellung: Innovations- und Umweltnachrichten

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