Europäische Unternehmen erhöhten 2016 ihre Ausgaben für FuE um sieben Prozent

Europäische Unternehmen haben ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) im vergangenen Jahr stärker erhöht als der globale Durchschnitt. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission hervor.

Laut der Publikation "The 2017 EU Industrial R&D Investment Scoreboard" haben die 2.500 größten Unternehmen weltweit ihre FuE-Ausgaben 2016 im Durchschnitt um 5,8 Prozent erhöht. Der Durchschnitt für Unternehmen, die ihren Hauptsitz in der Europäischen Union haben, lag hingegen bei 7 Prozent. Die Steigerung der FuE-Ausgaben ging dabei insbesondere auf die Sektoren Informations- und Kommunikationstechnologien (13,8 Prozent), Gesundheit (7,9 Prozent) und Automobile (6,7 Prozent) zurück. 

Die Summe der FuE-Ausgaben der 2.500 größten Unternehmen der Welt belief sich im Jahr 2016 auf insgesamt 741,6 Milliarden Euro, davon entfielen 192,5 Milliarden Euro auf 572 Unternehmen in der Europäischen Union. 2016 war damit das sechste Jahr in Folge, in dem die weltweiten FuE-Ausgaben im Vergleich zum vorangegangenen Jahr signifikant gestiegen sind. 

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die globale Forschung und Entwicklung konzentriert sich sehr stark auf einige wenige Unternehmen, 40 Prozent der Ausgaben entfallen auf die 50 ersten Unternehmen des Scoreboards.

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