Neuer ITB infoservice 01/2018 veröffentlicht

Am 25. Januar 2018 wurde der neue ITB infoservice veröffentlicht, mit einer Vielzahl von aktuellen Nachrichten aus dem Bereich Innovation und Forschung weltweit.

Aus dem Anschreiben:

"Der im Januar vom US-amerikanischen National Science Board vorgelegte Bericht „Science and Engineering Indicators 2018“ zeigt, dass die USA mit etwa 500 Milliarden US-Dollar weiterhin das Land sind, welches weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investiert. Jedoch verringert sich der Anteil der USA an den weltweiten Gesamtausgaben, insbesondere durch das starke Wachstum Chinas. Für die Hochschulen gilt Ähnliches: Die USA vergeben in den Natur- und Inge-nieurwissenschaften zwar noch die meisten Promotionstitel, während China bereits dicht dahinter folgt. Bei den Bachelorabschlüssen haben China und Indien die USA bereits überholt.

Die Ausgestaltung des künftigen neunten Forschungsrahmenpro-gramms der EU (FP9) steht im Mittelpunkt einer Reihe von Beiträgen: Dazu gehören die Zwischenevaluierung von Horizont 2020 und die daraus gezogenen Erkenntnisse für die Zukunft, die öffentliche Konsultation zur Finanzierung von EU-Programmen sowie die Publikation eines Positionspapiers europäischer Wissenschaftsorganisationen; auch das italienische Forschungsministerium hat kürzlich zwei Dokumente zu diesem Themenkreis veröffentlicht. Darin spricht sich die italienische Regierung für eine stärkere Internationalisierung von FP9 mit Schwerpunkten auf den Mittelmeerraum und Afrika aus.

Wie Digitalisierung alternative Ansätze der Internationalisierung ermöglicht, zeigt ein neues virtuelles Hochschulaustauschprogramm zwischen neun hochrangigen Universitäten aus fünf Ländern. Durch Online-Kurse studieren die Teilnehmenden international, ohne die Heimatuniversität verlassen zu müssen.

Quelle: Kooperation International

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