Soziale Medien

Soziale Medien als Marketing-Instrument

Für viele Unternehmen sind Soziale Medien bereits ein fester Bestandteil der Marketing-Strategie. Die Präsentation eines Unternehmens und einer Marke in sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter & Co kann zur Reputation beitragen. Neben direkter Werbung kann eine ehrliche und transparente Kommunikation mit den Kunden zur Imageverbesserung führen. Die Weiterempfehlung von Produkten und Dienstleistungen (u. a. Linkbuilding) durch Nutzer der Medien bieten ein großes Potential. Umgekehrt kann das Image aber auch durch Shitstorm ins Negative verfallen. In solchen Fällen besteht die Herausforderung gut überlegt darauf zu reagieren und so die Reputation zu erhöhen.
Kundenbindung erfordert immer mehr Einsatz und kreative Ideen. Die Kunden erwarten mehr transparente Informationen und eine schnelle dialogorientierte Kommunikation. Die sozialen Medien bieten einen großen Spielraum um kreative Ideen umzusetzen und die (potentiellen) Kunden über verschiedene Sinne anzusprechen (Blogs Lesen, Podcast hören, Videos sehen usw.).
Mit einem Engagement kann außerdem die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen (-ergebnissen) verbessert werden und ein moderner und zielgruppenspezifischer Service aufgebaut werden.
Eine intensive Vorbereitung und konsequente Umsetzung ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches Marketing. Zu Beginn sollte eine Strategie erarbeitet und Zuständigkeiten geklärt werden. Die Mitarbeiter sind im Umgang mit diesen Medien zu sensibilisieren und schulen. Hierbei sind vor allem Fragen zum Thema Datenschutz und aktuellen rechtlichen Sachverhalten zu klären.
Auch für soziale Netzwerke gilt: Erst Geben dann Nehmen.
    
Bei der Entwicklungen einer Strategie sollten folgende Überlegungen einbezogen und einige Schritte durchgeführt werden.

Vorbereitung und Organisation

1. Beschreiben Sie den Ist-Zustand Ihres Unternehmens, eines Produkts oder einer Dienstleistung mit Hilfe eines Monitorings und machen Sie sich hierbei einen Überblick über folgende Punkte:

  • Informationen und Schlagworte
  • Aktuelle Themen und Meinungsbilder der Kunden und Interessenten
  • Wettbewerber

2. Formulieren Sie den Soll-Zustand.

Klären Sie für welche Unternehmensbereiche und Handlungsfelder Social Media einen Mehrwert bringen kann. Beziehen Sie Bereiche wie PR, Marketing, Vertrieb, HR und weitere Felder z. B. interne Kommunikation, Service & Support, Produktentwicklung oder Innovationsmanagement ein.

3. Legen Sie Verantwortlichkeiten fest.

  • Bestimmen Sie zuständige Mitarbeiter.
  • Nutzen Sie gegebenenfalls externe Beratung (z. B. Agenturen).
  • Klären Sie welche Abteilungen vom Social-Media-Marketing betroffen werden.

4. Erstellen Sie eine Guideline für Ihre Mitarbeiter (v. a. Krisenmanagement).

5. Überlegen Sie, welche Software/Analyse-Tools (Monitoring, SEO) Sie einsetzen möchten.

6. Bestimmen Sie neben den personellen auch den zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Umsetzung - Werden Sie aktiv

1. Starten Sie eine Testphase. Anschließend werden Sie öffentlich aktiv.

2. Führen Sie ein kontinuierliches Monitoring durch.

  • Beobachten Sie die Kommunikationen über Ihr Unternehmen und Ihr Wettbewerbsumfeld und reagieren Sie darauf.

3. Führen Sie eine Erfolgsmessung durch.

  • Messen Sie kontinuierlich den Erfolg der Aktivitäten (KIP´s).

4. Setzen Sie gegebenenfalls Krisenmanagement um.

  • Reagieren sie sofort auf Kritik, Shitstorm und anderen Krisen.

5. Passen Sie gegebenenfalls Ihre Strategie an.


Der Leitfaden „Eine Einführung in Social Media Marketing" soll Ihnen einen Einblick in die Vielfalt der sozialen Medien, damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für Unternehmen geben.

Einführung in Social-Media-Marketing (Link)

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