Neues Mobilitätsprogramm „Ausbildung weltweit“

In Ergänzung der Erasmus+-Mobilitätsförderung startet das BMBF ein neues Programm, worüber Auslandsaufenthalte zu Lernzwecken für Auszubildende und Ausbilder unterstützt werden. Zielländer können alle die sein, die nicht durch Erasmus+ gefördert werden, also vor allem der außereuropäische Raum.

Das neue Programm ist tatsächlich Neuland, da bislang nur eigene Mittel, Stipendien oder bilaterale Programme Auslandsaufenthalte ermöglichten. Der Koalitionsvertrag 2014 sah die Zielsetzung von 10 % eines Jahrgangs bis 2020 vor, die während der Ausbildung einen Auslandsaufenthalt durchführen sollen.

Die Initiative richtet sich vor allem an Betriebe und die Förderung des Ausbildungsnachwuchses! Schulische Einrichtungen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Gefördert werden:

  • Auszubildende für 3 Wochen bis 3 Monate,
  • Ausbilderinnen und Ausbilder für 2 Tage bis 2 Wochen und
  • vorbereitende Besuche für 2 Tage bis 1 Woche.

Zu den geförderten Maßnahmen zählen Fahrtkosten, Aufenthaltskosten, Vor- und Nachbereitung der Auszubildenden sowie Ausgaben für die Organisation anhand von Einheitskosten.

Die Strukturvorgaben für Anträge (wie Suche nach einem ausländischen Partner) sind Erasmus+ nachempfunden.

Die Mobilitätsberatung von berufsbildung-ohne-grenzen.de unterstützt bundesweit Betriebe bei der Antragstellung und der Organisation von Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung – in Europa und weltweit.

Frist für die Einreichung der ersten Phase ist der 01. September. Bei Bewilligung können die Auslandsaufenthalte ab dem 01. November gestartet werden. Für das Jahr 2018 sind zwei Ausschreibungsrunden vorgesehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.go-ibs.de/angebote/fuer-unternehmen/ausbildung-weltweit/. 

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