Endspurt für Bewerber und Betriebe

Ausbildungsplatzbörse „Ab in die Ausbildung“ findet zum fünften Mal statt

Zwei Monate vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres heißt es wieder: Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt. Bei der Veranstaltung „Ab in die Ausbildung“, wurden Betriebe und Ausbildungsplatzsuchende zusammengebracht. Am 31. Mai stellten 23 Betriebe ihre freien Ausbildungsplätze vor. Im Gepäck hatten sie 23 unterschiedliche Ausbildungsberufe. Von Berufen aus der Verkehrs- und Logistikbranche über die komplette Bandbreite des Hotel- und Gaststättenbereiches, bis hin zu sämtlichen Handelsberufen war alles vertreten.

„Mit immerhin 128 freien Ausbildungsplätzen, die die Unternehmen im Angebot haben, stehen die Chancen für die Ausbildungsplatzsuchenden sehr gut, dass sie hier und heute in Kontakt mit ihrem zukünftigen Arbeitgeber kommen“, so Jan Hauberg, Leiter der Abteilung für Berufsausbildung und Berufliche Weiterbildung, zu Beginn der Veranstaltung.

„Ab in die Ausbildung“ ist ein Format, bei dem die IHK Braunschweig und die Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar eng zusammenarbeiten. Das Ziel der Veranstaltung ist es, dass junge Menschen, die eine Lehrstelle suchen mit Unternehmen zusammengebracht werden, die freie Ausbildungsplätze anbieten. Dazu hatte die Agentur für Arbeit im Vorfeld gezielt unversorgte Jugendliche eingeladen. 340 Teilnehmer sind dieser Einladung gefolgt. Martin Kays, Teamleiter in der Allgemeinen Vermittlung bei der Agentur für Arbeit, dankte den Unternehmen bei seinem Eröffnungsgrußwort: „Die duale Berufsausbildung ist ein Sicherungsinstrument, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Nur mit einem großen Angebot an attraktiven Arbeitgebern und Ausbildungsplätzen wird unsere Region auch in Zukunft gut aufgestellt sein“.

Die Ausbildungsplatzsuchenden waren gut vorbereitet

Viele der Jugendlichen kamen bereits mit einer fertigen Bewerbungsmappe unter dem Arm. So auch Emely Erkert, die gerade eine Einstiegsqualifizierungsmaßnahme in der Bauteileherstellung bei der Pro Ausbildung Schulung Service GmbH macht. Durch den Beruf ihres Vaters und den Zukunftstag für Mädchen und Jungen wurde bei der 20jährigen das Interesse für gewerblich-technische Berufe geweckt. Zum 1. August möchte sie gerne eine Ausbildung zur Industriemechanikerin beginnen. Wenn auch ein wenig aufgeregt, aber dennoch zielstrebig, ging sie an den Stand der Nordzucker AG, um das persönliche Gespräch zu suchen und ihre Bewerbungsmappe abzugeben.

Die Unternehmen kamen mit großen Erwartungen, da die meisten schon in den vergangenen Jahren bei „Ab in die Ausbildung“ dabei waren.

Die WoBau – Wolfenbüttler Baugesellschaft mbH, hat im vergangenen Jahr über die Veranstaltung im Kongresssaal der IHK bereits zwei Azubis gefunden. „Wir erhoffen uns, dass wir in diesem Jahr auch wieder mit so vielen geeigneten Bewerbungen nach Wolfenbüttel fahren“, so Larissa Kammer und Rafiga Yuvanc, die auch der Suche nach Auszubildenden für den Beruf Immobilienkaufmann/-frau waren.

„Die Suche nach geeigneten Auszubildenden ist wie das Schürfen nach Gold. Mit „Ab in die Ausbildung“ wollen wir unseren Mitgliedsunternehmen das geeignete Werkzeug an die Hand geben, um sie bei ihrer Suche zu unterstützen“, so Jan Hauberg abschließend. 

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