Ausbildungsvergütung

Nach § 17 Berufsbildungsgesetz hat der Ausbildende dem Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu zahlen. Sie ist so zu bemessen, dass sie mit fortschreitender Ausbildung, mindestens jährlich, ansteigt.

Liegt für Ausbildende und Auszubildende eine verbindliche Tarifregelung vor, dürfen im Ausbildungsvertrag keine niedrigeren Vergütungssätze als die Tarifsätze vereinbart werden. Werden Vergütungen über diese tarifliche Vergütung hinaus gezahlt, ist die Vergütung selbstverständlich auch angemessen.

Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden, es existiert aber ein Branchentarif, dann ist die tarifliche Vergütung der jeweiligen Branche, wie z.B. dem Groß- oder Einzelhandel, der Metallindustrie oder dem Versicherungsgewerbe zu entnehmen. Diese tarifliche Vergütung darf, wenn seitens des Unternehmens keine Tarifbindung besteht, um max. 20 Prozent unterschritten werden.

Ist das Unternehmen keiner Branche zuzuordnen, muss der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) ermittelte Durchschnittssatz (gültig ab 08.01.2018) zugrunde gelegt werden. Die Vergütungssätze werden jährlich ermittelt und angepasst.

1. Ausbildungsjahr799 €
2. Ausbildungsjahr875 €
3. Ausbildungsjahr966 €
4. Ausbildungsjahr 998 €

    
Unter Berücksichtigung der zulässigen 20%-igen Unterschreitung, beträgt damit die Mindestvergütung 639 € im ersten Ausbildungsjahr, 700 € im zweiten Ausbildungsjahr,  773 € im dritten Ausbildungsjahr und 798 €  im vierten Ausbildungsjahr.

 

 

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