
Regionalbericht 2006: Braunschweiger Wirtschaftsraum im Zahlenspiegel
Annähernd zwei Drittel der gut 380.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen des Braunschweiger Wirtschaftsraumes arbeiten in den drei Oberzentren Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter. Größter regionaler Wirtschaftsstandort ist mit 103.445 Beschäftigten nach wie vor Braunschweig, gefolgt von Wolfsburg mit 92.250 Beschäftigten sowie von Salzgitter mit 42.250 Beschäftigten.
Innerhalb Niedersachsens präsentiert sich Braunschweig damit (nach Hannover) als zweitwichtigster Beschäftigungsschwerpunkt; Wolfsburg landet diesbezüglich auf Platz drei, Salzgitter auf Platz sieben. Auch die regionalen Mittelzentren Goslar (17.), Peine (19.), Gifhorn (20.), Wolfenbüttel (32.) und Helmstedt (51.) bilden unter den 427 niedersächsischen Städten und Gemeinden bedeutende Arbeitsmarktzentren. Allerdings haben alle genannten Städte mit Ausnahme von Wolfsburg ab dem Jahr 2000 mit Beschäftigungsrückgängen zu kämpfen. Auch Wolfsburg konnte seine dynamische Entwicklung zuletzt nicht mehr fortsetzen.
Diese und viele andere Informationen lassen sich dem aktualisierten Tabellenteil des Regionalberichts Braunschweig / Salzgitter / Wolfsburg, den das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (NIW) kürzlich im Auftrag der Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg erarbeitet hat, entnehmen. Das 137-seitige Tabellenwerk stellt – anknüpfend an seine seit 1996 erstellten Vorgängerversionen – die umfangreichste regionalstatistische Datensammlung dar und gibt Auskunft über aktuelle Strukturen und Trends des Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktgeschehens im Raum Braunschweig. Bis hinunter auf die Gemeindeebene finden sich Daten zu den Themenbereichen Siedlungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung, Wertschöpfung und Erwerbstätige, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Löhne und Einkommen, Ausbildung und Qualifikation sowie zu einzelnen Wirtschaftsbereichen wie dem Produzierenden Gewerbe oder dem Dienstleistungssektor in tiefer Untergliederung. Besonders interessant sind dabei auch die enthaltenen Vergleiche zu Bundesdurchschnittswerten sowie die aus einem landesweiten Vergleich abgeleiteten Ranglisten für einzelne statistische Kenngrößen.
Der Regionalbericht kann von den Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg bezogen werden. Er steht als Download auch kostenfrei auf deren Internetseiten zur Verfügung. Auf der Homepage der IHK Braunschweig www.braunschweig.ihk.de erreicht man ihn unter dem Pfad: Standortpolitik/Statistik/Regionalbericht.