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Hohe Kaufkraftbindung im Mittelzentrum Helmstedt
Mit einer Kaufkraftbindung von 148,4 Prozent verfügte die Stadt Helmstedt 2003 über den zweithöchsten Zufluss an Kaufkraft im IHK-Bezirk, nach Goslar (165,6 Prozent) aber noch vor Braunschweig (145,5 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, die im 2-Jahres-Rhythmus veröffentlicht wird und auf den Kaufkraft- und Umsatzkennziffern der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) basiert. Eine Kaufkraftbindung von 148,4 Prozent entspricht einem Zufluss von 48,4 Prozent, das heißt, dass von 184 Millionen Euro, die in Helmstedt ausgegeben wurden, 60 Millionen Euro von außerhalb zugeflossen sind.
Vor der Grenzöffnung 1988 lag die Kaufkraftbindungsquote bei 133,2 Prozent und erreichte den höchsten Wert 1997 mit 160,9 Prozent. Bei der letzten Erhebung 2001 lag die Quote bei 145,4 Prozent.
Demgegenüber lag die Kaufkraftbindung im Landkreis Helmstedt 2003 mit 85,9 Prozent auf dem gleichen Niveau wie bei der Erhebung 2001. Bei einer vorhandenen Kaufkraft von 476 Millionen Euro verzeichnete der Landkreis danach Abflüsse von 67 Millionen Euro. Die höchsten Kaufkraftabflüsse gab es dabei mit einer Kaufkraftbindungsquote von 46,7 Prozent (2001: 50 Prozent) in Lehre. Auch in Königslutter waren die Abflüsse bei einer Kaufkraftbindung von 66,2 Prozent (2001: 62,2 Prozent) nicht unerheblich, während Schöningen neben der Stadt Helmstedt mit einer Quote von 123,3 Prozent (2001: 118,7 Prozent) beachtliche Zuflüsse verzeichnen konnte.


