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Neue EU-Elektronikschrott-Richtlinien
IHKs informieren über Auswirkungen auf die Wirtschaft Der Berg ausrangierter Computer, Kopierer, Faxgeräte und Fernseher wird immer größer. Jährlich entstehen allein in Deutschland rund 1,8 Millionen Tonnen Elektronikschrott. Zwei neue EU-Richtlinien über Altgeräte sowie die Verwendung gefährlicher Stoffe enthalten erhebliche Veränderungen. Über die Auswirkungen auf die Wirtschaft informieren die IHKs Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg in einer Gemeinschaftsveranstaltung am 19. Mai, 14.00 Uhr in Braunschweig.
Es ist die erste Informationsveranstaltung in Norddeutschland mit namhaften Experten des Niedersächsischen Umweltministeriums, der kommunalen Spitzen- und Unternehmerverbände und betroffener Unternehmen.
Beide Richtlinien müssen in Deutschland bis zum 13. August 2004 umgesetzt sein. Zu den spannenden Punkten gehört im Besonderen das Verhältnis zwischen Kommunen und Herstellern bei der Einsammlung, Verwertung und deren Finanzierung der bei den privaten Haushalten vorhandenen Geräte sowie die geplanten Stoffverbote. Auch Haftungsfragen sind ein zentrales Thema. Zielgruppe der Veranstaltung sind Elektronikgeräte-Hersteller, Händler, Recycling-Betriebe und die Kommunen.


