Kasernen sind zur Keimzelle für Existenzgründer geworden

Kasernen sind zur Keimzelle für Existenzgründer geworden - Paul-Werner Huppert wieder gewählt

Die Mitglieder des Regionalen Wirtschaftsausschusses Wolfenbüttel der Industrie- und Handelskammer waren durchaus beeindruckt, als sie kürzlich Gast des Technischen Innovationszentrums Wolfenbüttel (TIW) und der Fachhochschule waren. Dabei wurde deutlich, dass sich die Gebäude der ehemaligen britischen Kasernen mehr und mehr zu einer Keimzelle für Existenzgründer entwickeln.

Der IHK-Vizepräsident Paul-Werner Huppert, geschäftsführender Gesellschafter der Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. (MKN), wurde zu Beginn der Sitzung von den Mitgliedern des Regionalen Wirtschaftsausschusses einstimmig in seinem Amt als Ausschussvorsitzender bestätigt.

Nicht ohne Stolz verwies Präsident Wolf-Rüdiger Umbach auf die beeindruckende Entwicklung der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. An den vier Standorten der Fachhochschule seien derzeit rund 6000 Studenten eingeschrieben, davon 2200 in Wolfenbüttel. Studienbegleitende Prüfungen und ein hoher Praxisbezug bei der Stoffvermittlung machten die Absolventen für Betriebe besonders attraktiv. In den nächsten fünf Jahren, so Professor Umbach, werde die Fachhochschule rund 110 Millionen Mark investieren, davon 45 Millionen in Wolfenbüttel. Die Fachhochschule habe heute auch die Möglichkeit, sich an innovativen Unternehmen zu beteiligen.

Beeindruckende Zahlen konnte auch Karl Bracht, der Vorsitzende des TIW, vorweisen. Auf dem ehemaligen Kasernengelände hätten sich inzwischen 50 Unternehmen mit über 300 Arbeitsplätzen angesiedelt. Sowohl die Produktionsflächen als auch die Büroflächen, die jeweils 15 000 Quadratmeter umfassten, seien inzwischen vollkommen belegt. Ein besonderes Ziel des TIW, so Bracht, sei die Unterstützung der Fachhochschule, die im Gegenzug wiederum den jungen Unternehmen ihre Ressourcen zur Verfügung stelle.

Um den Raummangel des TIW zu beseitigen, plant Karl Bracht insgesamt sechs neue Gebäude, für die jeweils fünf Millionen Mark an Investitionen veranschlagt sind. Der erste Neubau, so Bracht, werde bereits im März bezugsfertig.

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