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Einzelhandel plant 27 Sonntagsöffnungen
Shopping am Sonntag wird in den Städten der Region immer beliebter. In diesem Jahr sind 27 "Verkaufssonntage" geplant. Dies teilt die Industrie- und Handels-kammer Braunschweig mit und weist darauf hin, daß die City als Magnet und Imageträger einer Stadt durch derartige Veranstaltungen maßgeblich gefördert werden könne.
Am häufigsten mache Goslar von der Sonntagsöffnung Gebrauch. Hier seien die Geschäfte insgesamt viermal geöffnet. Mit drei verkaufsoffenen Sonntagen folgten Bad Harzburg und Wolfenbüttel, während in Braunschweig, Gifhorn, Helmstedt, Peine, Salzgitter-Bad und Wolfsburg jeweils zwei Veranstaltungen vorgesehen seien. In Königslutter, Lebenstedt und Schöningen hätten die Läden in diesem Jahr sonntags einmal geöffnet.
Der Reigen der Sonntagsöffnungen beginnt am 28. März mit der 2. Goslarer Hansewoche und dem Frühlingsfest in Seesen. Der Gesetzgeber, so die IHK, erlaube jeder Stadt viermal im Jahr bei besonderen Anlässen die Durchführung von Verkaufssonntagen. Die Industrie- und Handelskammer appelliert an den Gesetzgeber, vor der Sonntagsöffnung einen "langen Samstag" bis 16.00 Uhr zu erlauben. Derzeit müßten die Verkaufsstellen am Samstag vor dem verkaufsoffenen Sonntag bereits um 14.00 Uhr schließen. Dies stoße bei den Verbrauchern auf völliges Unverständnis.


