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15 Jahre Technologietransferpreis der IHK Braunschweig
Der Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft hapert vor allem an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und Produktentwicklung. Um Zukunftstechnologien und Innovationen zu fördern, stiftet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Braunschweig daher seit 1985 den Technologietransferpreis. "Wir wollen damit beide Seiten ermuntern, stärker aufeinander zuzugehen", sagt IHK-Präsident Dr. Klaus Schuberth. Inzwischen habe sich der Technologietransferpreis längst zu einem Markenartikel entwickelt.
Bei der Auswahl der jeweiligen Preisträger sei im Besonderen darauf geachtet worden, dass durch den Transfer bereits wirtschaftliche Erfolge erzielt wurden. Schuberth: "Der diesjährige Preisträger Professor John Collins und die Cosmix GmbH sind ein Paradebeispiel dafür, wie sich ein junges Unternehmen mit einer umwälzenden Idee auf dem Weltmarkt durchsetzen kann."
Mit dem seit 15 Jahren ausgeschriebenen Technologietransferpreis sind bisher 33 Wissenschaftler und 3 Wissenschaftlerinnen mit einem Preisgeld von insgesamt 216 000 DM ausgezeichnet worden. Der Technologietransfer hat dabei in sechs Fällen zu Firmen-Neugründungen geführt, anderen Unternehmen ist es gelungen, mit neuen Produkten oder Verfahren in neuen Märkten Fuß zu fassen, wiederum anderen gelang es, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen oder bestehende zu sichern. In zahlreichen Fällen führte der Technologietransfer zu einer deutlichen Verbesserung der Marktstellung in Deutschland, in einigen Fällen sogar zu einer Verbesserung der internationalen Wettbewerbsposition.
Die Chancen und Probleme des Technologietransfers wurden im Rahmen der Preisverleihung jeweils von herausragenden Persönlichkeiten wie den Präsidenten des Deutschen Patentamtes und des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung dargestellt.


