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- Innovationen für Verkehr & Logistik - Zusammen mit dem Beratungszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr in Niedersachsen (begin) präsentiert die IHK Braunschweig eine kleine Leistungsschau mit und für Unternehmen des Sektors Mobilitätswirtschaft, Verkehr und Logistik
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Meine Damen und Herren,
RFID ist – auch im Fußballjahr 2006 - in aller Munde – am 14. November letzten Jahres hat die IHK Braunschweig im Rahmen der niedersächsischen Aktion „neugierig.05“ das Themenfeld „elektronisch gestützte Kennzeichnungsmethoden“ besetzt und sowohl auf der „CeBIT“ als auch auf der „HMI - Hannover Messe Industrie“ wurde RFID ausführlich behandelt, sodass ich nicht ganz sicher war, ob wir so kurz nach diesen prominenten Informationsangeboten mit einem erneuten „Aufwärmen“ des Themas richtig liegen würden und ob wir in der Wirtschaft gut aufgestellt sind.
In Absprache mit meinen Kollegen und ermutigt durch den Hauptredner des heutigen Tages, Herrn Professor Dr. Vossiek, entschlossen wir uns dann doch, das Thema für einen definierten Zielmarkt aufzubereiten und uns kam als eine der ersten wirtschaftlich bedeutungsvollen und Erfolg versprechenden Anwender und Nutzerkreise die Bereiche Mobilitätswirtschaft, Verkehr & Logistik in den Sinn. Wir bleiben also neugierig und setzen unsere RFID Reihe fort.
Torwart und Verteidiger
Da ich nicht so laufstark bin, stelle ich mich einmal ins Tor und hoffe, dass mein Kasten heute sauber bleibt. Gegen Karlsruhe haben wir, wie unser Azubi mir heute Morgen mitteilte, schon eine „dicke Packung“ bekommen.
Ich begrüße Sie alle und heiße Sie auch im Namen meiner Mitveranstalter recht herzlich willkommen. Unterstützer des heutigen Nachmittags sind zum einen
- Das Beratungszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr in Niedersachsen, dessen Akronym „begin“ sich durchgesetzt hat. Begin ist die niedersächsische Variante eines Projektes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, die die Aufgabe wahrnimmt, neue IT gestützte Ansätze in die Köpfe der Unternehmerschaft zu bringen.
Vertreter dieses Projektes ist mein Kollege und linker Verteidiger des heutigen Spiels Michael Faber. Lieber Michael, herzlichen Dank für die Konferenzgetränke und die Stärkung zwischendurch und natürlich auch für die Ansprache an die von Dir betreuten Unternehmen!
Zum anderen habe ich die Hilfe meines Kollegen und des rechten Verteidigers des heutigen Spiels, Fred Scholz, erfahren – er ist in unserem Hause für die Bereiche Gefahrgut, Verkehrspolitik, Verkehrsrecht, Personen- und Güterverkehr, mithin für nahezu alle Belange der Mobilitätswirtschaft zuständig und unterhält zu diesen Unternehmen enge Kontakte, nicht nur durch e-mails, sondern auch durch persönliche Kontakte über seine Logistik-Stammtische. Aus seinem Topf – und damit meine ich den Finanztopf und nicht den Suppentopf – wird unsere mittägliche Stärkung finanziert. Herzlichen Dank Fred, für Deinen Einsatz bei der Ansprache unserer verkehrswirtschaftlichen Betriebe.
Das Team ist der Star - oder doch unsere Sturmspitze?
Ganz besonders danken möchte ich natürlich unserem key note speaker des heutigen Tages, unserer Sturmspitze, Herrn Professor Dr. Vossiek von der TU Clausthal.
Geboren 1964 in Dortmund, aufgewachsen in Hamm. 1991 wurde er Dipl.-Ing., 1996 promovierte er zum Dr.-Ing. Beides geschah an der Ruhr Universität Bochum.
1990 trat er in den SIEMENS Konzern ein. Seine erste Station war die Siemens Corporate Technology, das ist die Siemens Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft. Dort beschäftigte er sich mit Ultraschallsensorsystemen.
1996 wechselte Martin Vossiek zur „microwave and surface acoustic wave research group” und beschäftigte sich mit der Mikrowellen- und Oberflächenwellen-Technik, insbesondere im Hinblick auf Sensor- und Kommunikationssysteme.
2003 trat er als Universitätsprofessor in das Institut für Elektrische Informationstechnik der Technischen Universität in Clausthal ein.
Professor Vossiek ist Autor bzw. Co-Autor in über 50 wissenschaftlichen Papieren und Veröffentlichungen. Seine Forschungsaktivitäten führten zu ca. 400 patentierten Anwendungen. Seine Leistungen wurden mit internationalen Auszeichnungen gewürdigt.
Nach seinem 30-minütigem Vortrag und einer kurzen Diskussion darüber haben wir uns eine kleine Pause verdient.
Anschließend werden die Vertreter der Unternehmen, die heute als Aussteller unserer kleinen Hausmesse fungieren, ihre besonderen Angebote im Bereich RFID für Verkehr & Logistik in einem jeweils 10 Minuten-Vortrag erläutern.
Herr Professor Vossiek, im Bereich der radiofrequenten Identifikation haben wir es mit Schwingungen in sehr unterschiedlichen Frequenzbereichen zu tun. In diesem Sinne wünsche ich uns allen die verdienten „good vibrations“ – Ich schlage jetzt einmal ab und Sie haben den Ball!
- Radiofrequente Ortung für Verkehr & Logistik [*.pdf, 2.924 KB]
Wir kommen nun zum zweiten Block, meine Damen und Herren,
die Vertreter der Unternehmen werden Ihnen in einem kurzen Statement, erläutern, was Sie an den einzelnen Informationsständen erwarten können. Ich stelle Ihnen unser Team im Weiteren vor.
Libero und Spielgestalter: goodSync
Der Ball wird weitergegeben an unseren Libero, Professor Dr. Siegfried Jetzke von der Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel und der Firma goodSync. Sein Vortrag trägt den etwas provokanten Titel „Höhere Prozesssicherheit bei geringeren Kosten“. Ja, geht das denn überhaupt? Für das Bessere, das höhere Sicherheit und oftmals auch schnellere Fertigung bei gestiegener Qualität verspricht, befürchtet man doch eigentlich immer auch höhere Kosten. – Synchronisieren Sie uns doch bitte mit den guten, neuen Möglichkeiten, Herr Professor.
- Höhere Prozesssicherheit bei geringeren Kosten [*.pdf, 80 KB]
Links außen: PAXAR Central Europe GmbH
Die Paxar Corporation ist nach eigenen Worten der Weltmarktführer in innovativer Produktkennzeichnung für den Einzelhandel und die Bekleidungsindustrie. Kai Hauck, Links außen im heutigen Match, hat gestern Abend schon eine längere Anreise hinter sich: Sprockhövel liegt irgendwo zwischen Witten und Wuppertal in Nordrhein-Westfalen und da kommen Sie heute schon her. Herr Hauck, normalerweise heißt es: „wir haben weder Kosten, noch Mühen gescheut“ – Tatsache ist aber, dass wir die Kosten gescheut, und Sie die Mühe auf sich genommen haben, unsere Veranstaltung zu bereichern. Dafür möchten wir uns bedanken – was haben Sie uns denn Schönes mitgebracht?
- PAXAR: Business Mission [*.pdf, 6.437 KB]
Rechter Sturm: PSION Teklogix
Ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen angereist, und zwar westlich vom Rhein aus Willich fast an der holländischen Grenze, ist unsere rechte Sturmspitze, Uwe Keddi von der PSION Teklogix. Der Name hat einen in der RFID Szene sehr wohlklingenden Namen. Ein global aufgestelltes Unternehmen mit einer breiten Produktpalette und einem eigenen RFID Technologie Labor im Rotweinanbaugebiet der Provence. Das Auslesen von Tags, die sich auf Metallbehältern befinden und gleichzeitig rauen, mitunter schmutzigen, industriellen Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind, ist kein kleines Kunststück – beherrschen Sie das?
- RFID im Überblick: scanning, reading [*.pdf, 5.782 KB]
Zentrales Mittelfeld: Setron GmbH
Die Setron GmbH in Braunschweig unterhält eine eigene Funktionsabteilung „RFID Technologie“. Der zentrale Mittelfeldspieler des heutigen Spiels ist Norbert Dremmler, der sich mit unterschiedlichen Aspekten zur Anwendung von RFID in Unternehmen auseinandersetzt. Dazu gehören z.B. die Adaption von kundenspezifischen System- und Teilsystemlösungen im Bereich Prozessautomation und Prozessleittechnik in Hard- und Software, die Integration in Warenwirtschaftssystemen, die Identverfolgung mittels passiver oder auch aktiver Transponder, Erweiterungen bei Werkzeugmaschinen. Herr Dremmler, wir sind gespannt auf Ihre Ausführungen und was Sie an Ihrem Informationsstand für unsere Besucher vorbereitet haben.
- Projektbeispiel: Überwachung Kühlkette [*.pdf, 39 KB]
- Muß es RFID sein? [*.pdf, 39 KB]
Sind Damen tatsächlich die besseren Fußballer? SBS – SIEMENS Business Services GmbH
Meine Damen und Herren, wenn Sie den Begriff „Bank mit angeschlossener Elektroabteilung“ in das Suchfeld der Google Suchmaschine eintragen, bekommen Sie immerhin 188 Treffer. Dass SIEMENS tatsächlich mehr kann, als Bankgeschäfte zu betreiben und dass uns Google in 188 Fällen belogen hat, wird uns die einzige Dame im Team, die linke Stürmerin Frau Büsing-Funke nun beweisen. Damen sollen ja, so wurde mir gesagt, die erfolgreicheren im deutschen Fußball sein. Die Einführung einer neuen Technologie - in unseren Fällen einer Kennzeichnungstechnologie - ist mehr als nur das Aufkleben von Etiketten, die neuerdings auch mit einer Antenne daherkommen. So mancher Euro wurde und ich bin kein großer Prophet, wenn ich behaupte: wird noch in den Sand gesetzt, wenn im Vorfeld einer Projektrealisierung nicht mit Bedacht vorgegangen wird. Was bietet SBS, Frau Büsing-Funke, dass das unseren Seminarteilnehmern nicht passiert?
- Von der Beratung bis zum Betrieb [*.pdf, 376 KB]
Lauf- und dribbelstark im Mittelfeld: unipress Etiketten & Schilder und Translabel GmbH
Ich erinnere mich noch genau an die Situation im November letzten Jahres: unsere Besucher bekamen am Check-in im Foyer unseres Kongresssaales ein spezielles Namensschildchen: Vorn mit Name, Vorname und Firma darauf – rückwärtig und nicht sichtbar ein kleines Etwas mit einer großen Antenne. Beim Betreten des Saales wurde der Besucher dann sehr persönlich, weil namentlich, begrüßt. Wir hätten das natürlich mitloggen können und Ihnen heute beispielsweise vorführen können, zu welchem Zeitpunkt welcher Besucher unseren Raum betreten und wieder verlassen hat, wie oft er nicht im Raum war usw. Wir haben darauf verzichtet – immerhin war der Landesbeauftragte für den Datenschutz anwesend. Mit unipress Etiketten & Schilder und der Translabel GmbH haben wir mittelständische Unternehmen mit Heimvorteil am Ort, die der regionalen Wirtschaft ebenfalls zur Seite stehen können. Herr Olaf Kierchner, lauf- und dribbelstarker Mittelfeldspieler mit unbezahlbarer Ablösesumme wird Ihnen erläutern, welche vielfältigen Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
- Hochwertige RFID Label [*.pdf, 91 KB]
Flügelspieler - geschickt und extrem torgefährlich: Voith Turbo Scharfenberg
Über die Teilnahme der Voith Turbo Scharfenberg an der heutigen Veranstaltung bin ich besonders froh – nicht nur weil es das einzige Unternehmen ist, das RFID nicht als eigenes Geschäftsfeld betreibt, sondern uns aus Anwendersicht einmal erste Erfahrungen bei der Einführung der Technologie präsentieren kann. Voith Mitarbeiter hatten an der IHK Veranstaltung im Herbst letzten Jahres teilgenommen und aus dem Erkenntnisgewinn daraus eigene Projekte abgeleitet. Heute ist Herr Rene Gessing, geschickter und extrem torgefährlicher Flügelspieler – mal links – mal rechts - bei uns, um uns als Nutzer der RFID Technologie einmal zu berichten, was Bahnkupplungen mit RFID zu tun haben. Herr Gessing, ich weiß, dass Sie gestern in Salzgitter einen großen Tag hatten und Sie dort umfangreiche Exponate ausstellten und sicherlich eine große Anzahl interessierter Kunden zu betreuen hatten. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie heute bei uns sind und uns einen Einblick in Ihre RFID Gedanken gewähren.
- Einsatz von RFID bei Voith Turbo [*.pdf, 2.594 KB]
Meine Damen und Herren, Sie denken das ist der Abpfiff? Nein - wir gehen in die Verlängerung. Bis jetzt bin ich sehr froh, dass nun jeder ein Tor versenkt hat und kein Spieler verletzungsbedingt ausgefallen ist. Einen Joker habe ich noch: unseren Ersatzspieler, den ich Ihnen nicht vorenthalten darf:
- Werner NiemeyerStein, Transportation Consulting & EngineeringVorgehensweise zur betrieblichen Einführung von RFID-Technik [*.pdf, 144 KB]
Eine Sportreportage Ihres Innovationsberaters
Peter Peckedrath, IHK Braunschweig
Weiterführende Links zu diesem Thema
- RFID - Die Brücke zwischen Informationsfluss und Warenfluss
- RFID - Expertendienst der IHK Braunschweig erschienen
- IHK-Geschäftsfeld Innovation und Umwelt


