Chinesische Unternehmen investieren massiv in Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig setzen sie verstärkt auf Internationalisierung und sichern ihre Erfindungen durch eine wachsende Zahl von Patentanmeldungen ab. Das ist das Ergebnis der im März 2012 von der Technischen Universität München (TUM) und der Munich Innovation Group veröffentlichten
Studie „Chinese Champions“.
Die Studie analysierte chinesische Unternehmen, die in den Branchen Elektronik, Solar/Photovoltaik, Automobil oder Maschinenbau heute eine führende Position auf dem Weltmarkt haben. Dabei wurde insbesondere die Internationalisierungsstrategie, der Bereich Forschung und Entwicklung und der Aufbau internationaler Patentportfolios untersucht.
Das Ergebnis: Den größten Anteil ihrer Schutzrechte beantragen chinesische Unternehmen für den Binnenmarkt. Allerdings zeigt sich ein deutlicher Trend, eigene Erfindungen auch weltweit abzusichern: Spitzenreiter bei den internationalen Anmeldungen von Schutzrechten sind die USA und Europa.
Quelle: TU München
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