Helmholtz fördert Zusammenarbeit

Vertreter der Chinese Academy of Sciences und der Helmholtz-Gemeinschaft haben in Peking ein Abkommen unterzeichnet, das eine gemeinsame Förderung von herausragenden Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern vorsieht.


Ab 2012 sollen vorerst fünf deutsch-chinesische Forschergruppen für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden.

Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft profitieren von der Einbindung der ausgewählten chinesischen Wissenschaftler in zweifacher Weise: Zum einen gewinnen sie hervorragende Forscher für wissenschaftliche Kooperationen, zum anderen erhalten sie drei Jahre lang jedes Jahr bis zu 120.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für die gemeinsame Forschung. Bis zu 35.000 Euro pro Gruppe jährlich beträgt die Förderung durch die Chinese Academy of Sciences (CAS).

Prof. Dr. Bai Chunli, Präsident der Chinese Academy of Sciences, und Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, unterzeichneten den Vertrag gestern im Büro der Helmholtz-Gemeinschaft in Peking. „Wissenschaft lebt vom Austausch und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Mit diesem Angebot bieten wir Entwicklungsmöglichkeiten für herausragende chinesische Forscher, ohne sie dauerhaft aus ihrem Land abzuwerben“, sagte Mlynek. Ein analoges Programm läuft bereits seit 2006 mit Russland.

Bewerben können sich ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder, die ein strategisch relevantes Thema bearbeiten. Besonderen Wert legen die beiden Partner hierbei auf die Einbindung talentierter Nachwuchskräfte. Die erste Ausschreibung ist für März 2012 geplant. Mittelfristig trägt die Helmholtz-Gemeinschaft so dazu bei, die Abwanderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus China einzudämmen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China zu stärken. Das Pekinger Büro der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Bewerbung und bei anderen Kooperationsvorhaben.

Kontakt/Quelle:

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
 Thomas Gazlig
 Leiter Kommunikation und Medien
 Büro Berlin
 Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
 10178 Berlin
 Tel./Fax: +49 (0)30 / 206329-57/60
 e-mail: presse@helmholtz.de 

Dr . Antonia Rötger
 Pressereferentin
 Tel.: +49 (0)30 / 206329-38
 e-mail: antonia.roetger@helmholtz.de

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