Konstituierende Sitzung des IuK-Ausschusses

Ausschuss für Informations- und Kommunikationstechnologie der Industrie- und Handelskammer Braunschweig
Vollversammlungsmitglied Gerhard Auerswald wurde in seinem Amt als Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Informations- und Kommunikationstechnologie bestätigt. (Foto: Susanne Hübner)

Presseinfo Konstituierende Sitzung des IuK-Ausschusses der IHK Braunschweig im Hause der Auerswald GmbH & Co. KG in Schandelah - Mai 2006

Auerswald: Wege nach China und zurück

Ein Investment von mehr als 15 Prozent des Umsatzes von ca. 20 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr in die Entwicklung neuer Produkte zeichnet den Hersteller von Telekommunikationssystemen Auerswald GmbH & Co. KG in Schandelah (Cremlingen) aus. „Und 90 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir mit Produkten, die von der Entwicklung her jünger als zwei Jahre sind“, erläuterte Firmenchef Auerswald am 29. Mai dieses Jahres den Mitgliedern des Ausschusses für Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) der IHK Braunschweig. Die Mitglieder des IuK-Ausschusses bestätigten den Cremlinger Unternehmer und das Mitglied der IHK-Vollversammlung Gerhard Auerswald in seinem Amt als Ausschussvorsitzenden.

Auerswald beschäftigt am Firmensitz 150 MitarbeiterInnen und ließ in den vergangenen Jahren Systemtelefone in China mit den dort üblichen geringen Lohnkosten zusammenbauen. Auch der erforderliche Werkzeugbau bei Produktänderungen sei dort jeweils in sehr kurzer Zeit möglich gewesen, so Auerswald. Jedoch hätten diese Vorteile beispielsweise mit einem hohen Abstimmungsaufwand bei Detailänderungen der Telefone und hohen Lagerkosten vor Ort in Cremlingen zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit erkauft werden müssen. „Dies alles hat uns bewogen, die Produktion mit zwei Arbeitsplätzen nach Schandelah zurück zu holen“, führte Auerswald aus. Dies sei durch einen Optimierungsprozess in der Konstruktion und daraus resultierend extrem kurzen Montagezeiten bei einem hohen Automatisierungsgrad in der Produktion ermöglicht worden.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Meier informierte die Teilnehmer der IuK-Ausschusssitzung über den Stand der Entwicklung des Projektes „Stadt der Wissenschaft 2007“ und machte sie mit dem Marketingkonzept hinter dem Label „Ideenküche Braunschweig“ vertraut. Dazu sei ein detailliertes Kommunikationskonzept seitens der Braunschweig Stadtmarketing GmbH erarbeitet worden, welches bereits für das Jahr 2006 unter dem Label „Vorspeise“ Veranstaltungen vermarkte, die als Appetizer für das Wissenschaftsjahr fungieren sollen (z.B. drei „Tage der Forschung“ im Landesmuseum Braunschweig am 16.06.2006). „Ein griffiges Logo mit einem Molekülstrukturen andeutenden Tomatenensemble sorgt für den richtigen Blickfang“, sagte Meier.

Im Ausschuss wurden darüber hinaus die Erhebung der GEZ-Gebühr auf internetfähige Endgeräte ab dem 01.01.2007 und die Problematik der Werbung mittels elektronischer Post (Permission Marketing) diskutiert. Die neue GEZ-Gebühr sorgt bei manchem Betrieb für Unmut. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) führte im Juni eine Online-Umfrage zu diesem Thema durch, um das weitere Vorgehen der IHK-Organisation in dieser Frage vorzubereiten. Gedacht ist unter Anderem an eine erneute bundesweite Sensibilisierungskampagne mit den Abgeordneten der Landesparlamente im Fokus.

Qualitätskontrolle: IuK-Ausschussmitglieder Frauke Oeding-Blumenberg (v.l.) und Maria Ahola begutachten die Effizienz des Wellenlötbades. (Foto: Susanne Hübner)

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