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Druckdatum: 19.06.2013Seite drucken

Elektronische Beschaffung


Im Kongresssaal der IHK Braunschweig informierten sich Mitte März 2001 Betriebe aus Handwerk, Industrie und Handel über den Themenkomplex eProcurement.
Trotz eisiger Außentemperatur beim Fototermin im Innenhof der IHK Braunschweig bewahrten (v.l.)
Thomas Zinecker und Nina Ockenga (beide SBS GmbH Hannover),
Michael Faber (b-online Braunschweig) und
Achim Bohl (SBS GmbH Hannover)
vor der Informationsveranstaltung "Elektronische Beschaffung" ihr Lächeln

Veranstaltungsbericht: Elektronische Beschaffung für Handwerk, Handel und Industrie 

Donnerstag, 15. März 2001, 14 Uhr, IHK Braunschweig

Die wachsende Bedeutung elektronischer Medien führt in den Einkaufs- und Vertriebsabteilungen vieler Unternehmen zu gravierenden Veränderungen. 

So hat unter anderem die Volkswagen AG vor einigen Monaten einen Internet-Marktplatz für Zulieferer gestartet, bereits eine Vielzahl von Auktionen über den „VW-Marktplatz“ erfolgreich abgewickelt und eine verstärkte Nutzung dieses Beschaffungsinstrumentes im laufenden Jahr angekündigt. 

Der Aktualität des Themas entsprechend hatten sich 125 Teilnehmer/innen aus über 60 Unternehmen der Industrie und des Handels sowie aus 30 Handwerksbetrieben zu einer Informationsveranstaltung "Elektronische Beschaffung" der Landesinitiative b-online, "Niedersachsen fördert eCommerce", im Kongresssaal der Industrie- und Handelskammer Braunschweig am 15. März angesagt. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit Referenten und einer Referentin der Siemens Business Services GmbH Hannover standen begriffliche Klärungen, Selbsteinschätzungsansätze hinsichtlich des Entwicklungstandes im elektronischen Geschäftsverkehr für Unternehmen und letztlich Möglichkeiten der elektronischen Beschaffung selbst. 

Vertriebsberater Thomas Zinecker bot mit seiner Präsentation einen gerafften Überblick der gängigsten Abkürzungen. Aus dem Bereich der verwendeten Anglizismen der Branche konzentrierte er sich auf häufig verwendete sogenannte e- und m-Ausdrücke und erläuterte in der Folge Wissenswertes zum Thema "Marktplätze". 

Diese Präsentation und weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Internet abrufbar. 

Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung bzw. -analyse für Unternehmen hinsichtlich ihrer innerbetrieblichen Einführungsvoraussetzungen und ihres Entwicklungsstandes im elektronischen Geschäftsverkehr zeigte Nina Ockenga, Beraterin im Bereich Materialwirtschaft, mit ihren Ausführungen zum Thema "eBusiness-Check" auf. Sie verwies auch auf eine Internetadresse der Firma Siemens zur kostenfreien Online-Analyse. 

Achim Bohl, Berater für den Bereich Industrie, ging in seinen Ausführungen auf einige Aspekte des eProcurement ein und erläuterte Einsparpotentiale, die sich durch die elektronische Beschaffung geringwertiger Güter ergeben. Er führte dabei insbesonders die Optimierung bzw. "Verschlankung" des betrieblichen Beschaffungsprozesses an. 

Nach zum Teil lebhaften Beiträgen in der Diskussion, die unter anderem auch eine Auseinandersetzung mit den sozialen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen der Anwendung elektronischen Medien anmahnten, erinnerte der Ansprechpartner für die Landesinitiative b-online in Braunschweig, Michael Faber, in seinem Schlußwort an das Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen und kündigte für den 19. April eine Veranstaltung zum Thema Internet-basierter Logistik an.