R A P als regionale Antwort auf Fachkräftemangel und zur Nachwuchssicherung
Die Volkshochschule Braunschweig GmbH, die sich in den letzten Jahren als erfolgreicher Projektbetreiber in der Versorgung des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes etabliert und profiliert hat, hat im August dieses Jahres das neue Modellprojekt R A P – „Regionale Ausbildungsplattform“ gestartet.
Über die NBank durch Mittel der Europäischen Union (ESF - Europäischer Sozialfonds) und des Landes gefördert begegnet R A P vor Ort dem Problem des zunehmenden Fachkräftemangels und des Fehlens geeigneter Bewerber für Ausbildungsstellen. Dabei wird R A P durch die IHK Braunschweig und weitere Institutionen und Verbände der Region unterstützt und setzt gezielt an der Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft an, indem Anforderungen der Ausbildungsbetriebe in die Schulen kommuniziert, neue Bewerberpotentiale aufgeschlossen und Jugendliche bedarfsgerecht an Ausbildungsbetriebe herangeführt werden.
Dieses erfolgreiche ‚Matching’, bei dem Firmen auf orientierte, motivierte und für den jeweils gewählten Ausbildungsberuf geeignete Kandidaten und Kandidatinnen treffen, wird unter anderem dadurch erreicht, dass R A P als Ergänzung zum berufsvorbereitenden Schulunterricht gezielt die Stärken der Jugendlichen ausbaut, Defizite – insbesondere auch im Bereich der Schlüsselqualifikationen – ortet und kompensiert und mit Unterstützung von Experten aus der Praxis gezieltes Berufscoaching betreibt.
Bei einer Projektlaufzeit von drei Jahren erhalten Betriebe so die Möglichkeit, mit jungen Talenten in Verbindung zu treten, die bereits im Vorfeld einer Ausbildung kontinuierlich aufgebaut und durch Praxisphasen vorqualifiziert werden können.
Zudem bietet R A P nach erfolgreichem Eintritt in Ausbildung eine Begleitung der Auszubildenden an, die einen stabilen Ausbildungsverlauf auf gleichbleibendem Qualitätsniveau bis zur Abschlussprüfung sichert.
R A P genießt besondere Attraktivität für kleinere und mittlere Unternehmen, die hiermit ihren Aufwand bei der Personalakquise reduzieren und Fehlbesetzungen von Ausbildungsstellen bereits im Vorfeld vermeiden können.Zugleich erweist sich R A P als Chance für die Unternehmen, die sich auf Grund schlechter Erfahrungen für einen Rückzug aus dem Ausbildungsgeschehen entschieden haben und unterstützt durch Aufklärungsarbeit Betriebe mit Nachwuchssorgen, deren Berufsbild Jugendlichen auf den ersten Blick unattraktiv erscheint.
Mit R A P wächst so ein lokales und wegen der Förderung für alle Beteiligten kostenlos nutzbares Netzwerk heran, dem sich zunehmend mehr Schulen und Betriebe anschließen und das – insbesondere mit Hinblick auf das Ausbildungsjahr 2011 – bereits jetzt den Einstieg lohnt.
Wenn auch Sie über R A P gut geeignete Auszubildende für sich rekrutieren möchten, oder mit mittelfristiger Perspektive das R-A-P-Team für sich als „Talent Scout“ nutzen und sich gezielt Nachwuchs aufbauen wollen und auch, wenn Sie einfach nur weitere Fragen zum Projekt haben, freuen sich die Projekt-Mitarbeiter auf Ihren Kontakt:
Stefan Grödecke
Koordination
Alte Waage 15 - Raum 207
38100 Braunschweig
0531 2412-207
Stefan.Groedecke@vhs-braunschweig.de
Eike-Thorsten Rick
Coaching
Alte Waage 15 – Raum 207
38100 Braunschweig
0531 2412-227 /-621
Eike-Thorsten.Rick@vhs-braunschweig.de
Weitere Information gibt es auf der Internetseite der Regionalen Ausbildungsplattform R A P



